Plakataktion wirbt für Darmkrebsvorsorge
von Georg Enck

Plakataktion wirbt für Darmkrebsvorsorge

Die Kommunale Gesundheitskonferenz stellte heute im Rathaus gemeinsam mit dem Verein „Duisburg gegen Darmkrebs e.V.“ und der Friseurinnung Duisburg eine Plakataktion zur Darmkrebsvorsorge vor. Diese wird ab März stadtweit auf das Thema „Darmkrebsvorsorge“ aufmerksam machen und so dabei helfen, miteinander zu den Vorsorgemöglichkeiten ins Gespräch zu kommen.

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Sören Link kamen verschiedene Darmkrebsspezialisten mit engagierten Friseurmeisterinnen und -meistern zusammen, um unter dem Motto „Duisburg mit fleißigen Händen und vereinten Kräften gegen Darmkrebs“ über das Thema zu informieren und Vorurteile abzubauen.

Gesundheitsdezernent Dr. Ralf Krumpholz: „Vorsorge kann Leben retten, doch beim Thema Darmkrebs scheuen noch viele die regelmäßige Kontrolle. Prävention ist wichtig, daher unterstützt auch die Stadt diese Aktion, um für dieses Thema zu sensibilisieren.“

Dr. Alexander Meyer, 1. Vorsitzender des Vereins „Duisburg gegen Darmkrebs“, betonte ebenfalls, wie wichtig eine Darmkrebsvorsorge ist, um gerade die sehr gut heilbaren Frühstadien und Vorstufen des Darmkrebses zu erkennen und behandeln zu können: „Jährlich erkranken in Deutschland etwa 63.000 Menschen neu an einem bösartigen Tumor im Darm. Ängste und Unsicherheiten in Bezug auf eine Koloskopie halten viele Menschen davon ab, zur Vorsorge zu gehen. Genau dort setzt die Aktion des Vereins an.“ Ab dem 50. Lebensjahr kann man eine solche Vorsorgekoloskopie als Kassenleistung durchführen lassen.

Die Plakataktion ist eine gemeinsame Aktion der Kommunalen Gesundheitskonferenz in Kooperation mit dem Verein „Duisburg gegen Darmkrebs“, der Stiftung LebensBlicke, der Deutschen ILCO und der Friseurinnung Duisburg.

Falko Firlus

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